Lappland > Nationalparks > Sarek

ist eine fantastische Hochgebirgsregion, die in den Tälern von undurchdringlichem Dschungel aus Weiden und Birken durchzogen ist. Auch wenn es einige „Möchtegern- Expeditonler“ nicht gerne hören - der Sarek ist kein Spielplatz für abenteuergeile Typen, die dort ihren Müll zurücklassen und zu Hause prahlen, was sie für übermenschliche Leistungen vollbracht haben.
Tatsache ist, dass der Sarek zwar eine schwer zugängliche Wildnis ist, aber es für Leute mit guter Kondition und Bergerfahrung kein Problem sein sollte diesen Nationalpark mit seiner atemberaubenden Natur zu begehen.
Wichtigste Voraussetzung ist eine hervorragende Ausrüstung, die wir immer von der Firma Larca-Sport in Schorndorf beziehen, die sich durch außerordentliche Kompetenz, Erfahrung, Freundlichkeit, ein großes Sortiment und kundenfreundliche Preise auszeichnet.
Da im Sarek an ca. 280 Tagen im Jahr schlechtes Wetter ist, sind zusätzlich zur Ausrüstung unbedingt Fausthandschuhe und Wanderstöcke notwendig. Außerdem sollte man auf keinen Fall zu wenig Ersatzkleidung dabeihaben.

Tourenmöglichkeiten im Sarek

Ausgangspunkt ist idealerweise Aktse am Rapadalen. Um Zeit zu sparen empfiehlt es sich mit dem Wasserflugzeug dorthin zu reisen, da ansonsten noch ein zusätzlicher Anmarsch von mindestens 2 Tagen einzuplanen ist.
Die zweite Möglichkeit ist vom Kutjaure aus zu starten, wohin man entweder von Vietas aus fliegen oder ab den Akka- Stugorna wandern kann - siehe Wegeschreibung Padjelanta.

Die klassische Sarekdurchquerung ist zugleich eine der schönsten - von den Akka- Hütten - oder vom vorher erwähnten Kutjaure - zur Kisuris Hütte. Diese liegt direkt am Grenzpunkt zwischen Stora-Sjöfallet-Nationalpark, Padjelanta und Sarek. Auf dem Weg zum Niak auf der linken Seite des Flusses bleiben, da der Weg dort leichter zu gehen ist. Jedoch muss kurz vor dem Niak der Snjuftjutisjakka überquert werden. Dann durchs Routesvagge Richtung Skarja - das Herz des Sarek. Da das Tal unterhalb des Laddepakte von einem undurchdringlichen Dschungel bewachsen ist, empfiehlt es sich den Pass über den Laddepakte zu wählen und so nach kurzem, aber steilem Anstieg - mit Übernachtung am traumhaft gelegenen Hochgebirgssee - und längerem Abstieg ins sagenumwobene Rapadalen zu gelangen. Durch dichten Birkendschungel geht die Tour dann bis zum Nammatj, von wo aus im Sommer ein regelmäßiger Bootsverkehr (Familie Länta) nach Aktse stattfindet.
Wer noch genügend Kondition besitzt, kann noch den Nammatj und am nächsten Tag von Aktse aus den Skierfe besteigen. Von Beiden hat man eine fantastische Aussicht auf das Delta des Papaälven. Von Aktse gibt es die Möglichkeit nach Saltoluokta (Vietas) oder nach Kvikkjokk weiterzuwandern oder mit dem Wasserflugzeug an vorgenannte Orte zu fliegen.

... weitere mögliche und schöne Trips

Von Aktse durch das nach Westen führende Sarvesvagge bis zur Nationalparkgrenze und anschließend zur Tarreluopal-Stuga. Von dort geht es weiter über die bei Padjelanta beschriebene Strecke.
Diese Tour ist auch als Rundtour ab oder bis Kvikkjokk machenbar. Ab Skarja kann man auch ins Kuopervagge Richtung Laddajakka-Stugan am Vastenjaure und anschließend nach Südwesten nach Staloluokta wandern. Diese Strecke beinhaltet eine sehr schwierige und gefährliche Furt und ist deshalb nicht zu empfehlen.
Ebenfalls ab Skarja kann man auch ins Pastavagge weitergehen und von dort zu den Sitojaure-Hütten gelangen - auch diese Tour ist nicht ganz einfach und führt durch die einsamsten Regionen des Sarek - die empfohlene Karte ist die BD 10, Nya Fjällkartan, die im Liberkartor Verlag erschienen ist.

Alkavagge
Alkavagge

 

 
(C) 2000 by Lappland-Crew - Last updated 18.05.2004